Yellowcard - Beyond Ocean Avenue - Live - DivX |
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| Beschreibung: Yellowcard - Beyond Ocean Avenue (Live At The Electric Factory) 11.20.2004 *Super Bild und Ton* 1. Believe 2. Miles Apart 3. Life Of A Salesman 4. View From Heaven 5. Avondale 6. Starstruck 7. Powder 8. October Nights 9. A.W.O.L 10. Empty Apartment 11. Ocean Avenue 12. Breathing 13. Back Home 14. Way Away 15. Twenty Three 16. Only One Über zweieinhalb Millionen verkaufte Alben, drei Hitsingles, ausverkaufte Tourneen und ein MTV2 Video Award sind eine stolze Bilanz. Ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres Major-Debüts „Ocean Avenue“, das der Band in den USA Doppelplatin einbrachte, und fünf Jahre nach dem Umzug von Jacksonville, Florida nach Kalifornien ist die Melody-Punkband Yellowcard auf dem Rock-Olymp angekommen. Gleichwohl hat der Karrieresprung auch Spuren hinterlassen, insbesondere der Tourmarathon mit ein paar Hundert Konzerten rund um den Globus. Erst kürzlich warf der Leadgitarrist Benjamin Harper das Handtuch – seinen Platz hat inzwischen Ryan Mendez von Staring Back übernommen – und auch die beiden Hauptsongschreiber der Band, Sänger/Gitarrist Ryan Key und Bassist/Keyboarder Pete Mosely, fanden erst nachdem sie den ganzen Rummel hinter sich gelassen hatten und für einige Monate nach New York gezogen waren langsam wieder die Ruhe, um jene 14 Songs zu schreiben, die jetzt auf dem neuen Album „Lights And Sounds“ versammelt sind. „Ocean Avenue“ bot jede Menge Gute-Laune-Songs mit prächtig eingängigen Melodien und Texten voll jugendlichem Idealismus. „Lights And Sounds“, erneut von Neal Avron (Everclear, A New Found Glory) perfekt und auf den Punkt produziert, schlägt nun ein neues Kapitel auf. „Die Songs geben sehr viel stärker als noch beim Vorgänger das wider, was mich wirklich beschäftigt“, stellt Ryan Key, der 25-jährige Frontmann von Yellowcard fest. „Ich habe mich auch endlich getraut, über unbequeme Dinge zu schreiben, etwa über die Angst vor der Zukunft und vor Veränderung. Was ich damit sagen will: Es gibt jetzt viel mehr Dinge, über die es sich lohnt, Songs zu schreiben, als noch im Alter von 19 oder 20 Jahren.“ Auch die Musik von „Lights And Sounds“ wirkt jetzt ungleich reifer und ambitionierter. Die Songs sind abwechslungsreicher, die Arrangements spannender und die Melodien mitreißender. „Es war unser Ziel, als Musiker und als Band immer besser zu werden und das ist uns auf dem neuen Album auch gelungen“, erklärt Pete Mosely, zu dessen musikalischen Vorbildern die Beatles und Brian Wilson gehören. „Wir sind eine Rockband. Das Schöne an Rockmusik ist, dass man aus einem unglaublichen Reservoir schöpfen kann. Man kann aber auch einfach seinen eigenen Weg gehen und sich von niemandem beeinflussen lassen. Ich glaube, auf unserem neuen Album haben wir einen guten Mittelweg gefunden.“ Den Beleg dafür liefert gleich die erste Single. Das Titelstück des Albums, „Lights And Sounds“, ist ein fulminanter Song mit prächtiger Hookline, dessen mächtiger Energiestoß, angetrieben von Longineu W. Parsons’ präzisem Schlagzeugspiel, den Puls des Zuhörers nach dem elegischen Intro „Three Flights Up“ schneller auf Trab bringt als eine eiskalte Dusche. „Der Song entstand ganz am Schluss der Albumproduktion“, erzählt Ryan Key. „Er bietet zwar die gleiche Kraft wie viele unserer älteren Songs, kommt aber ganz ohne das typische Poppunk-Vokabular aus. Einfach gesagt, ist ‚Lights And Sounds’ ein großer Rocksong. Und genau so einen wollten wir schon ganz lange aufnehmen.“ Von diesem Kaliber – mal mehr, mal weniger scharf mit einer Prise Punk gewürzt – finden sich auf dem Album gleich ein gutes halbes Dutzend Songs. „Down On My Head“, „Sure Thing Falling“, „Rough Landing, Holly“, „Martin Sheen Or JFK“, „Grey“ und „Holly Wood Died“ sind wuchtige Hymnen von enormer Durchschlagskraft mit äußerst eingängigen Singalongs, perfekt getimten Wechseln zwischen leisen und lauten Passagen und einem atemberaubenden Zusammenwirken von Gitarren und Violine. Letztere virtuos gespielt von Sean Mackin, der einmal mehr den Beweis liefert, dass Yellowcard zu den originellsten Bands ihres Genres gehören. Die brillanten Hochgeschwindigkeitsattacken zeigen indes nur eine Seite von Yellowcard. Melancholisches wie „City Of Devils“, die schimmernde Opulenz von „Waiting Game“ und „Space Travel“ sowie die bittersüße Ballade „How I Go“, in der Ryan Key, begleitet von Akustikgitarren und einem 25 Mann starken Orchester seinem bislang nur imaginären Sohn weise Ratschläge mit auf den Lebensweg gibt, zeugen von Yellowcards beachtlicher Vielseitigkeit. Doch damit nicht genug. Mit „Two Weeks From Twenty“, der berührenden Geschichte eines US-Soldaten, der im Irakkrieg zwei Wochen vor seinem 20. Geburtstag ums Leben kommt, krönen Yellowcard ihre Leistung mit einem makellosen Popsong mit beatlesken Harmonien und einem nostalgischen, an Burt Bacharach erinnernden Arrangement. Gerade die Songs mit Orchester unterstreichen die immense musikalische Weiterentwicklung der Band, an der Sean Mackin einen gewichtigen Anteil hat. Er hat nicht nur die Arrangements geschrieben, sondern dirigiert auch das große Orchester mit Streichern und Bläsern. Fürwahr eine Meisterleistung, mit der die Band auch viele neue Anhänger für sich gewinnen wird. Gleichwohl brauchen sich Yellowcard über mangelnden Zuspruch wahrlich nicht beklagen. Schon im Vorfeld sind die Fans in ihrer Begeisterung kaum zu bremsen. Der Titelsong wurde bereits ausgiebig von der Website der Band heruntergeladen und im Videospiel „Burnout Revenge“ kam er auch schon zum Einsatz, was der Gruppe eine Nominierung bei den Videogame-Awards in der Kategorie „Best Original Song“ einbrachte. Und nachdem bei der Yahoo-Premiere das von Marc Webb (Jimmy Eat World, My Chemical Romance) gedrehte Video zur neuen Single an nur einem einzigen Tag über eine halbe Million mal angeklickt wurde, deutet alles darauf hin, dass Yellowcard mit ihrem neuen Album „Lights And Sounds“ ganz weit vorne in den Charts landen werden. November 2005 Die erste Ausgabe von Yellowcard gründete sich bereits 1997 in Jacksonville, Florida. Nur wusste damals keiner der Teenager, in welche Richtung es mit der Band gehen sollte. Sänger und Instrumentalisten kamen und gingen, ohne dass sich irgendein Fortschritt erkennen ließ. Erst Ryan Key brachte die Wende. Key, heute 23 Jahre alt, kannte die meisten Mitglieder der Band seit der High School. Besonders mit dem ein Jahr älteren Sean Mackin verband ihn eine enge Freundschaft. Und als sich Sean an der Florida State University einschrieb, tat es ihm Ryan gleich. Doch schon nach einem halben Jahr schmiss er frustriert die Brocken hin, packte seine Gitarre und zog nach Santa Cruz mit der festen Absicht, Musiker zu werden. In den darauf folgenden Monaten pendelte er zwischen Kalifornien und Florida und versuchte sein Glück in diversen Punkformationen. Aber keine entsprach seinen Vorstellungen. Eines schönen Tages, als Ryan einmal mehr mit einer Band im Proberaum auf den berühmten Musenkuss wartete, sprach ihn Ben Harper, Gitarrist von Yellowcard an, doch mal bei einer Session seiner Gruppe vorbei zu schauen. Zufällig hatten Harper, Mackin, Bassist Alex Lewis und Schlagzeuger Longineu Parsons gerade ihren Sänger gefeuert und suchten Ersatz. "Wir begannen mit einigen Songs, die ich geschrieben hatte", erinnert sich Ryan. "Alles passte sofort wunderbar zusammen. Sean und ich waren uns immer sehr nah und auch mit den anderen Jungs stimmte die Chemie. Irgendwie schien die Band ganz natürlich zu harmonieren." Mit dem Argument, dass die Erfolgschancen der Gruppe in der Skater-Szene Südkaliforniens beträchtlicher größer wären als in Florida, überzeugte der frisch engagierte Sänger seine Kollegen zum Umzug. Im kalifornischen Ventura County fanden Yellowcard ein neues Domizil und mit Lobster Records ein Label, das 2001 ihr Debütalbum "One For The Kids" veröffentlichte, dem ein Jahr später auf Fueled By Ramen die EP "The Underdog" folgte. Beide Plattenn erhielten enthusiastische Kritiken, und nachdem die Band ihre überragenden Live-Qualitäten im Rahmen der W.A.R.P.-Tour 2002 und 2003 sowie bei Konzerten mit Lagwagon, No Use For A Name und Less Than Jake unter Beweis gestellt hatte, bot ihnen Capitol Records einen Vertrag an. "Ocean Avenue", von Neal Avron (Everclear, David Poe, A New Found Glory) produziert und von Tom Lord-Alge (Live, Pink, Blink-182, Santana) abgemischt, ist ein ganz großer Wurf, ein Album, prall gefüllt mit akustischen Stimuli. Der überfallartige Opener "Way Away", das überschwängliche "Breathing" und die emphatischen Hochgeschwindigkeitsorgien "Miles Apart" und "Twentythree" demonstrieren die enorme Durchschlagskraft des Quintetts. Nach ein paar Hundert Konzerten auf Punk-Festivals, Schulfeten, in Rockclubs, Vororthallen, Wohnzimmern, Hinterhöfen und an jedem anderen möglichen und unmöglichen Platz wissen Yellowcard, wie man mit ansteckender Spielfreude und fulminanten Energieausbrüchen sein Publikum mitreißt. Gleichwohl sind sie auch Meister leiser Töne. Besinnliches wie das bittersüße "Empty Apartment", die wehmütige Akustik-Vignette "One Year, Six Months" und das melancholische "Back Home" zum Ausklang zeugen von Yellowcards erstaunlicher Vielseitigkeit. Das gilt auch für den quirligen Mix aus Country, Pop und Punk bei "View From Heaven" mit einem grandios auftrumpfenden Sean Mackin. In der Tat wirken die ruhigen Songs durch die Geige noch elegischer, während die schnellen Titel an Dynamik gewinnen. Die herausragende Qualität der Songs geht einher mit unerwartet tiefgründigen und ernsthaften Texten aus der Feder von Ryan Key. "View From Heaven" erzählt von einem kürzlich verstorbenen Freund. "Believe" reflektiert die Ereignisse des 11. September. "Miles Apart" handelt von der wachsenden Entfremdung zwischen ehemaligen Freunden. Das von Sean Mackin gesungene "Twentythree" beklagt den Verlust von jugendlichem Idealismus und "Life Of A Salesman", angelehnt an Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden", behandelt das Thema Vaterschaft. In "Way Away" thematisiert Ryan seine Entscheidung, Musiker zu werden und den Umzug der Band nach Kalifornien. Ein Sujet, das zum Ende von "Ocean Avenue" in "Back Home" wieder auftaucht. "Auch wenn die Entscheidung richtig war und man gar nicht anders handeln konnte, kommt doch manchmal der Punkt, an dem man die Dinge und Menschen, die man hinter sich gelassen hat, vermisst, sein Zuhause, die Freunde, die Familie", erzählt Ryan. "Wir wollten, dass das Album mit dieser Art von Reflexion schließt." Eine Punkband mit Heimweh. Kaum zu glauben. Aber Punkalben mit reinen Partynummern und Schimpfkanonaden über böse Mädchen gibt es nun wahrlich schon genug. Sicherlich ist es auch diese Reife, die Yellowcard von anderen Bands unterscheidet und so wertvoll macht. "Ocean Avenue" erscheint zu einer Zeit, in der das Publikum, das sich für solche Fusionen von Punk und Pop begeistert, mehr verlangt als das infantile Gehabe, das die meisten Vertreter der Szene zu bieten haben. Insofern spielen Yellowcard in ihrem Metier die erste Geige - nicht nur wegen der ungewöhnlichen Besetzung. |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: Format: DivX - AVI / DVD Rip |
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