Xerath - I |
|||||||||||
![]() |
|
||||||||||
| Tracklist: 1. Intrenity 2. Alterra 3. Nocturnum 4. Consequences 5. Interlude 6. False History 7. Abiogenesis 8. Reform Part I 9. Reform Part II 10. Right To Exist |
|||||||||||
| Download: (einem Freund weitersagen) |
|||||||||||
| Sonstiges: Genre : Progressive Metal Country : UK Year : 2009 Line-Up: Richard Thomson - Gesang / Gitarre Andy Phillips - Gitarre Michael Pitman - Schlagzeug Owain Williams - Bass XERATH. Klingt nach Weltall. Und ist es auch, denn den Planeten gibt es tatsächlich. Allerdings nur in der Phantasie, denn XERATH befindet sich im Star Wars Universum. Sind die Jungs also Fans von R2D2 oder C3PO? Denkste, die Truppe wollte einfach nur einen coolen Bandnamen mit einem X vorne haben. Ihr Erstlingswerk, welches auf den mehr als passenden Namen I getauft wurde, bietet überraschend gute Kost im MESHUGGAH-Stil. Die Band selbst bezeichnet ihren Sound als orchestralen Groove-Metal. Kann man durchaus so stehen lassen, wird aber dem gewaltigen Klangbild letztlich doch nicht ganz gerecht. XERATH fesseln von Beginn an durch äußerst druckvolle und dichte Arrangements. Der Opener Intrenity mit einem orchestralen Intro überzeugt direkt mit herrlich breitem Klangspektrum. Sänger Richard Thompson brüllt sich im Hardcore-Stil die Seele aus dem Leib, während die Band sich noch etwas zurückhält hinsichtlich der Aggressivität. Diese kommt dann in den folgenden Songs sehr viel deutlicher zur Geltung. Vor allem wird das Gitarrenspiel zunehmend verspielter und komplexer, viele erfrischende Mini-Riffs sorgen für temporeiche Abwechslung und interessante Rhythmen. Untermalt wird der kräftige Metal-Groove-Zug von zumeist sanften Keyboard-Orchester-Sounds, die sich nur selten in den Vordergrund spielen in ruhigen Momenten. Anspieltipps sollten das vielfältige und treibende Consequences, sowie False History sein, dessen kerniger Groove gar nicht mehr aus der Ohrmuschel herausfinden will. Auch Reform I hat einiges zu bieten für die Gehörgänge. Die Produktion ist für ein Debüt-Album bemerkenswert stark geraten. Sehr sauberer Klang, schön aufeinander abgestimmte Soundwelten, die sich prima miteinander verweben. Soundtrack-Groove-Bombast-Metal, so könnte man das Album ebenso beschreiben. Möchte man etwas kritisieren, so findet man nur wenig Anlass dazu. Die Zusammenstellung der Songs könnte wohl besser gestaltet sein. Man gewinnt beim direkten Durchhören des Albums den Eindruck, dass hier zuviel Durcheinander auf der Scheibe vorherrscht. Alle Songs sind klasse, gemeinsam ergeben sie aber noch kein stimmiges Gesamtbild. Daran kann die Band aus England also noch arbeiten. Ansonsten liefern sie ein tolles Bombast-Metal-Werk ab, den Namen XERATH wird man sicherlich noch öfter zu hören bekommen. Nur schade, dass nach knapp 40 Minuten der Hörgenuss schon vorüber ist. |
|||||||||||

