Vader - Necropolis |
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| Tracklist: 01. Devilizer 02. Rise of the Undead 03. Never Say My Name 04. Blast 05. The Seal 06. Dark Heart 07. Impure 08. Summoning the Futura 09. Anger 10. We are the Horde 11. When the Sun Drowns in Dark 12. Black Metal (Venom Cover) 13. Fight Fire with Fire (Metallica Cover) |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: Genre : Death Metal Country : Poland Year : 2009 Der polnische Panzer rollt wieder... Es ist für mich einfach nur unfassbar, was der kleine polnische Death-Metal-Diktator Peter mit seinem todbringenden Baby in regelmäßigen Abständen aus dem Boden stampft. Es wird wirklich von Scheibe zu Scheibe klarer, dass Peter und nur Peter, bei VADER die Hosen an hat. Nicht anders ist zu erklären, dass permanent die Besetzung wechselt und von Qualitätseinbussen noch nie etwas zu spüren war und heuer ebenso wenig ist. Peters unerbittliche Führung ist demnach auch auf 'Necropolis' jederzeit zu spüren, da alle Saiteninstrumente von Meister Joda, ääähhhh, Peter himself auf Halde gesäbelt wurden. VADER sind und bleiben eine der kompromisslosesten und dennoch sowohl technisch als auch musikalisch mitreißendsten Death-Metal-Acts dieses Planeten, live wie auf Konserve. "Necropolis" beweist das einmal mehr! Auch wenn sich die Band wieder mal nicht neu erfindet, was ich persönlich gut finde, da niemand wie VADER klingt, justiert Peter weiter die Details, bis er irgendwann wahrscheinlich die Platte seines Lebens abliefert, bevor VADER schlussendlich zu Grabe getragen werden. "Necropolis" ist an diesem Meisterwerk nah dran. Vielleicht ist "Necropolis" bereits dieser Masterpiece, was ich persönlich nicht hoffe. Aber man kann beim lauschen dieses Frontalangriffs auf's Fressbrett mit Fug und Recht behaupten, dass es kaum brutaler und dennoch melodischer, böser und trotzdem geschmeidiger geht. Peter hat einmal mehr ganze Arbeit geleistet, wobei die gnadenlos drückende Produktion ihr übriges zum Gewinn der Dornenkrone des Jahres beiträgt. Rollt die eröffnende Walze 'Devilizer' noch relativ gemächlich über einen hinweg, blasen die folgenden 'Rise Of The Undead', 'Never Say My Name' und das passend betitelte 'Blast' streckenweise in Orkanstärke durch die Hirnwindungen. Höllisch geradezu das infernalische Tempo. Nur nebenbei sei dabei erwähnt, dass die beiden einzigen Instrumentalisten (Peter Drummer) nahezu virtuos durch die Todmetallpartituren schreddern. Meine Favoriten bleiben aber nach wie vor die Walzen, die niemand dermaßen mitreißend in Szene setzen kann, wie die Polen. 'Dark Heart' sei als Beispiel genannt, das ein unglaubliches Potential an niederschmetternder Gewalt durch die Membrane presst. Wer im Pit bei diesem Groovemonster nicht seinen Schädel bis in den Asphalt drischt, hat den Arsch Kilometer weit auf. Gleiches gilt für 'Impure', einem wohl zukünftigen Liveklassiker. Die Schlagzeug- und Axtarbeit macht einen regelrecht wahnsinnig, gekrönt von Peters einzigartiger Röhre. Geil! 'Anger' dreht wieder gewaltig an der Hasenfick-Highspeedschraube, bevor 'We Are Hounds' wahre Gewitter wie den Klassiker 'Litany' zitiert. Mein Gott, welch ein Geblaste. Wie kann man nur so Schlagzeug spielen? Der Reigen endet schließlich mit 'When The Sun Drowns In Dark', einem wunderbar straighten, melodisch düsteren und zum Ende hin wahrhaft morbiden Hammer, der ohne viel Schnickschnack durch die Botanik meißelt und sauber verschmurgelte Erde hinterlässt. Bleibt immer noch die Frage, ob Peter nun ein Mensch aus Fleisch und Blut ist, oder doch aus purem Death Metal? Nun, bei dieser Hammerproduktion tendiere ich in der Antwort zu letzterem. |
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