Two Lovers ( Alles Liebe ) |
||||||||||||||||||
![]() |
|
|||||||||||||||||
| Beschreibung: Leonard (Joaquin Phoenix) ist nach einem Selbstmordversuch wieder bei seinen Eltern eingezogen. Um Stabilität in sein Leben zu bringen, verkuppeln sie ihn mit der liebenswerten Sandra (Vinessa Shaw). Leonard lässt sich darauf ein, doch dann lernt er die schöne Nachbarin Michelle (Gwyneth Paltrow) kennen und verliebt sich verzweifelt in sie. Schließlich muss er die unmögliche Entscheidung zwischen Vernunft und Verlangen treffen. Jeder wird sich darin irgendwo wiederfinden, jeder hat entsprechende Erfahrungen schon gemacht. Leonard, hervorragend gespielt von Joaquin Phoenix, wohnt noch bei seinen Eltern. Seine Mutter, gespielt von Isabella Rosselini, wacht behütend über ihn, sein Vater (Moni Moshonov) versucht ihn beruflich im eigenen Betrieb abzusichern, während Leonard eigentlich lieber Fotograf wäre. In einer Phase schwerer Depressionen treten zwei Frauen in sein Leben, beide gänzlich unterschiedlich: die bodenständige Sandra, gespielt von Vinessa Shaw ("Todeszug nach Yuma"), sowie die glamouröse und faszinierende Michelle, gespielt von Gwyneth Paltrow. Leonard ist zwischen beiden hin- und hergerissen, verkörpern sie doch auch die zwei Welten, nämlich sein aktuelles Leben und sein erträumtes Leben außerhalb des vorbestimmten. Regisseur James Gray ("Helden der Nacht") hat hier einen leisen, intimen Film inszeniert, der ganz von den Leistungen der Darsteller lebt, die Rolle des Leonard hat er extra für Joaquin Phoenix geschrieben, mir dem er schon mehrfach zusammengearbeitet hat, unter anderem auch in "Helden der Nacht". Two Lovers- soll, lt. eigenen Angaben, der letzte Film von Joaquin Phoenix sein. Er will sich komplett aus dem Filmgeschäft zurückziehen. Es wäre schade drum, denn Phoenix spielt auch hier den hilflosen und völlig verzweifelten Leonard Kraditor mit großer Klasse. Überhaupt ist -Two Lovers- hochkarätig besetzt. Mit Isabella Rossellini, Gwyneth Paltrow und Vinessa Shaw stehen weitere Filmgrößen vor James Grays Kamera. Obwohl -Two Lovers- in der öffentlichen Kritik hervorragend weggekommen ist, habe ich mich schwer getan, zwischen drei und vier oder fünf Sternen in meiner Bewertung für den Film zu entscheiden. Das lag vor allem an Grays Anfang der Story. Einmal in der Erzählspur angekommen, wird der Film dann wirklich interessant und man will wissen, wie diese seltsame Beziehung zwischen dem "braven Jungen von Nebenan" und der "ungeschickt, naiven Femme fatale" zu Ende geht. Das ist dann wieder ein Pluspunkt für James Gray. Mit diesem Ende von -Two Lovers- hätte ich nicht gerechnet. Ihr müsst also wieder einmal selbst entscheiden. Ist -Two Lovers- ganz großes Erzählkino der Spitzenklasse. Oder vielleicht doch eher ein ordentliches Drama?( funkeeteer ) |
||||||||||||||||||
| Download: (einem Freund weitersagen) |
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
| Sonstiges: BluRay-Rip AC3 5.1 Dolby Digital XviD Es gibt keine deutsche BluRay! Ton stammt von der deutschen DVD. Wäre streng genommen wieder ein DUB, aber wir taggen es nicht so... SOURCE: BluRay ENCODER: JAck Sparrow Darsteller: Joaquin Phoenix, Gwyneth Paltrow, Vinessa Shaw Regisseur(e): James Gray Format: Dolby, PAL, Widescreen Sprache: Deutsch Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Studio: Universum Film GmbH Erscheinungstermin: 19. März 2010 Produktionsjahr: 2008 Spieldauer: 106 Minuten Release Notes: In Deutschland fast unbemerkt hat sich James Gray in den letzten Jahren zu einem der interessantesten Regisseure der USA entwickelt. Von "Little Odessa" über "The Yards" bis "We Own the Night" erzählten seine Filme bisher immer (Kriminal-)Genregeschichten, auf deren klassizistischer Folie er mit präzisem Gespür psychische Intensitäten in Konfliktsituationen darstellte. "Two Lovers" erzählt nun eine dramatische Liebesgeschichte, die lose auf Dostojewskis früher Erzählung "Weiße Nächte" beruht. Schon mehrfach ist der Text, der auf engstem Raum Extremformen von Liebessehnsucht und Selbstaufgabe ausbuchstabiert, verfilmt worden. Luchino Viscontis "Weiße Nächte" betonte 1957 das träumerisch irreal Tänzelnde zweier von Marcello Mastroianni und Maria Schell gespielter Liebessüchtiger; Bressons Adaption ("Vier Nächte eines Träumers", 1971) die entleerte Selbstaufgabe der Hauptfiguren, die durch ein nächtliches Paris wandeln, als hingen sie an bleiernen Marionettenfäden. |
||||||||||||||||||

