Rio Grande |
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| Beschreibung: Dieser letzte Teil von John Fords berühmter Trilogie über die amerikanische Kavallerie -- nach Der Teufelshauptmann und Bis zum letzten Mann -- besitzt, wenn auch weniger eindrucksvoll als seine Vorläufer, dennoch eine interessante Handlung über die Führungsregeln des Ehrenmannes im Militär. In Rio Grande liegt das Hauptaugenmerk auf der Familie. John Wayne (El Dorado, Rio Lobo) als Oberstleutnant Kirby Yorke steht einer erhitzten Debatte über seinen Umgang mit dem Krieg gegen die Apachen gegenüber und muss sich auch gegenüber seiner verdrossenen Ehefrau (Maureen O'Hara, Unser Mann in Havanna , Mr. Hobbs macht Ferien) behaupten. Zudem versucht sein fremd gewordener Sohn (Claude Jarman, jr.) als neuer Rekrut, die Liebe und den Respekt seines Vaters zu erringen. John Ford scheint vermitteln zu wollen, dass es im Leben eines Kavallerieoffiziers zwei gegensätzliche Pole gibt, den familiären und den beruflichen, jeder besitzt einen anderen Ehrenkodex und beide zu meistern kommt einem Akt der Heldenhaftigkeit gleich. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich John Wayne im Rahmen der Trilogie entwickelt, wie sich sein persönlicher Einsatz verstärkt. Weiterhin ist Rio Grande der erste von fünf Filmen, in denen der "Duke" mit Maureen O'Hara gemeinsam vor der Kamera stand (darunter Der Sieger und McLintock) und jeder von diesen ist prall gefüllt mit inspiriertem Spiel und stürmischer Sexualität. --Bill Desowitz Wayne spielt hier nicht mehr den jugendlichen Draufgänger, den er noch wenige Jahre zuvor in Filmen wie "Dakota" und "Angel and the Badman" darstellte, sondern einen schon etwas älteren Mann in verantwortlicher Position, der das jugendliche Draufgängertum bereits Jüngeren überlässt (nämlich vor allem Ben Johnson als Rekrut Travis Tyree, der mit etlichen Reiterkunststücken glänzen darf - tatsächlich war Johnson vor und auch noch während seiner Filmkarriere professioneller Rodeoreiter). Neben seinen beruflichen Problemen hat Oberst Kirby Yorke, den Wayne hier spielt (merkwürdigerweise hat diese Figur seit "Bis zum letzten Mann" nicht nur einen höheren Rang, sondern auch ein zusätzliches "e" am Namensende erhalten; dort heißt er Captain Kirby York) mit seinen familiären Schwierigkeiten in Gestalt seines Sohnes und seiner Frau, die er seit fünfzehn Jahren nicht gesehen hat, zu schaffen. Mrs Yorke wird von Maureen O'Hara gespielt, und die Szenen mit ihr und Wayne sind einfach wunderbar. Wie schon in den ersten beiden Teilen der Trilogie sorgt Victor McLaglan als Sergeant Quincannon für etwas klamottige Komik, und Ken Curtis, der spätere Schwiegersohn des Regisseurs, singt als Solist des Regimentschores einige rührselige Lieder. Am Ende wendet sich alles zum Guten, und Maureen O'Hara schenkt ihrem Filmgatten und uns ein strahlendes Lächeln, das allein schon die Anschaffung der DVD rechtfertigen würde. |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: DVD-Rip AC3 2.0 Dolby Digital XviD Digital Remastered Darsteller: John Wayne, Maureen O'Hara, Ben Johnson Regisseur(e): John Ford Komponist: Victor Young Format: Dolby, HiFi Sound, PAL Sprache: Deutsch (Mono), Englisch (Mono) Untertitel: Deutsch Region: Region 2 Bildseitenformat: 4:3 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD DVD-Erscheinungstermin: 28. November 2000 Produktionsjahr: 1950 Spieldauer: 105 Minuten |
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