Rimini |
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| Beschreibung: Dem Projektmanager Alex kommt plötzlich die Erkenntnis, dass das Leben auch ganz anders sein könnte, und er wirft augenblicklich seinen Job hin. Die Filmstudentin Siggi scheint ihm eine Möglichkeit zu eröffnen, sein Leben neu zu entwerfen. Der suspendierte Kriminalbeamte Hans verfolgt Jugendliche, die Passanten überfallen und die Angriffe als Happy-Slapping-Clips ins Netz stellen. Mit einem Schlag treffen die zwei Lebensgeschichten aufeinander. |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: DVD-Rip AC3 2.0 Dolby Digital XviD SOURCE: DVD ENCODER: JAck Sparrow Originaltitel: Rimini Produktionsland: Österreich Produktionsjahr: 2009 Kinostart Österreich: 25.09.2009 Verleiher Österreich: Stadtkino Regie: Peter Jaitz Drehbuch: Libertad Hackl, Peter Jaitz Darsteller: Barbara Horvath, Simon Hatzl, Michael Fuith, Alexander Pschill, Andreas Winter, Sissi Noé, Robert Reinagl, Lara Felsenreich, Clemens von Baeckmann, Marco Antoniazzi, Monja Art, Caroline Bobek, Mario Bonegl, Simone Fuith, Daniel Jamernig, Andrea Schramek, Christopher Schärf, Alexander Stecher, Manfred Stella Laufzeit: 82 min Screenshots: www.pic-upload.de/view-12754117/rimini1.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754118/rimini2.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754119/rimini3.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754120/rimini4.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754121/rimini5.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754122/rimini6.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754123/rimini7.jpg.html www.pic-upload.de/view-12754124/rimini8.jpg.html Release Notes: Das österreichische Kino. Ein Fossil, welches mit Fördergeldern röchelnd am Leben erhalten wird. Die Hand voll Filme, welche der kleine Alpenstaat jährlich auf sein minimales Publikumlos lässt, verschallt fast wortwörtlich im Nichts. Doch, wenn man ganz leise ist, kann man sie doch hören. Die Aufschreie einer jungen Filmnation. Internal: Das neu-neue Österreichkino. Austria Reloaded. Neo im rot-weiß-roten Film-Neozismus. Begrifflichkeiten, die versuchen, diese junge, frische Filmkultur zu beschreiben, doch schon am Ansatz ihrer Überlegungen in ein definitorisches Fiasko stürzen. Der Versuch jene neue Visualität in prägnante Worte zu zwingen, scheitert schon am Ursprung. Denn die Substanz, welcher die Filme dieser starken und innovativen Generation zugrunde liegen, ist nicht zu fassen. Das Publikum hat es hier mit wilden Bildern zu tun, welche mit ihresgleichen nicht in freundschaftlicher Beziehung stehen. Unter all diesen Turbulenzen des modernen Kinos: Peter Jaitz. Ein junger Filmemacher, gerade mal aus der kreativen Zwangsanstalt des österreichischen Kinos entlassen, auf der Suche nach seinem Weg in der hiesigen Filmindustrie. Schon mit seinem Sujet und dem langsamen, sanften Stil, mit welchem er die fiktiven Straßen eines anderen Wiens durchkreuzt, stellt er sich quer der gängigen Qualität eines Werks des österreichischen Rundfunks. Vielmehr versucht er mit seiner Visualität seinem berüchtigten Lehrmeister von der Filmakademie nachzueifern. Jener ist nämlich niemand anderer als der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme, Michael Haneke. Und so spürt man in jeder Sekunde von Rimini die Nähe und zugleich auch die Ferne von diesem Gott der europäischen Filmkunst. Der Regisseur versucht seinem Idol gewissermaßen nachzueifern, aber ebenso stellt er sich selber in ein Gewässer eines visuellen Kanons. Der junge Jaitz stellt neben seinen verfilmten Gedankengängen Bilder einer rauen, neuen ? wenn man so will ? ?Kunst?. Der interessanteste Aspekt, den der Debütant für den Zuschauer darlegt, ist nämlich die Überlegungen, welche er zu der neuen Internetvisualität zeigt. Rimini zeugt von einem großen Verständnis der Visual Culture, indem er jene oft verschmähten Internet-Werke stets in seine Erzählung einbindet. Peter Jaitz zeugt gerade in jenen Szenen von einer überaus selbstreflektiven Gesinnung, die den Medientheoretiker in der Masse vor Freude aufheulen lässt. Der wilde Aufschrei einer erzürnten Revolutionsgeneration der österreichischen Filmkunst wird leider allzu oft mit einem Hilferuf verwechselt. Rimini bietet zwar dank einer sauberen Regie, gespickt mit interessanten Ansätzen, und einem fabelhaften Ensemble eine überraschend gute Unterhaltung, kann aber aufgrund seiner inhaltlichen Künstlichkeit nicht jenes Niveau eines Haneke erreichen. Dennoch Hut ab vor dem Jungregisseur Peter Jaitz, der mit seinem Debüt eine profunden Ausgangspunkt für seine Karriere darlegte. Es ist geil ein Arschloch zu sein. Es ist geil, so richtig dreckig und gemein. Wenn du ein Schwein bist, gehört dir alles allein ? Weitere Informationen: http://www.imdb.de |
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