M.C.M. - 1900 Hard Times |
||||||||||||||||||
![]() |
|
|||||||||||||||||
| Tracklist: 01. 1900 - Hard Times 02. Raw Extremities 03. River Offering 04. Emergency Poncho 05. Mutual Assured Distraction 06. The Ground Above 07. Them ain`t us 08. 30 seconds over your land 09. Esse`n`Emme 10. Unmatched Fragment 11. House of Deviants 12. For every color you know |
||||||||||||||||||
| Download: (einem Freund weitersagen) |
||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||
| Sonstiges: Genre : Progressive Rock (Instrumental) Country : USA Year : 2007 1900 – Hard Times schimpft sich das Prog-Projekt, mit dem sich Ausnahmegitarrist Alex Masi, Bassist Randy Coven und Drummer Macaluso nun ihre Brötchen verdienen wollen. Schwere Zeiten stehen auch mir bevor, denn ich muss mir dieses nervtötende Gefrimmel anhören. Eine Ansammlung von 12 größtenteils live aufgenommenen Stücken finden sich auf der CD, und musikalisch dürfte dieses Ratatouille an Sounds und Loops wohl am ehesten unter Prog-Rock einzuordnen sein. Ganz genau kann man das aber nicht sagen, da sich eigentlich nur wirre Riffs und zwar anspruchsvolle, aber völlig chaotische Bassläufe abwechseln. Die Arrangements erwecken zwar schon den Eindruck, dass dort wahre Könner an den Instrumenten sitzen, aber das reicht noch lange nicht aus, um auch ein stimmiges Gesamtwerk zu kreieren. Das ging bei Masi, Coven und Macaluso nämlich deutlich daneben, so dass ich hier nur planlose und nervige Salonmusik mit leichtem Jazz- und Funk-Einschlag heraushören kann. Zu Gute halten kann man der Scheibe, dass sie für Freunde des Genres sicher ein abwechslungsreiches Material bietet, und dass sich die Songs garantiert in kein Schema pressen lassen. So gibt es natürlich allerhand zu entdecken, wenn man es denn schafft, einen Song bis zum Ende auszuhalten. Masi kann zwar durch seine starken Soli den einen oder anderen Song vor dem Totalabsturz bewahren, aber insgesamt kann man mit dieser Scheibe wohl keinen Metal- oder Hardrock-Fan hinter dem Ofen vorlocken. Am Sound ist darüber hinaus auch einiges auszusetzen, zumal die Live-Athmo miserabel klingt und die Lautstärken der drein Instrumente zuweilen stark variieren. Wer also mal auf eine abenteuerliche Sound-Reise gehen möchte, und auch klangliche Experimente nicht scheut, der darf sich gerne angesprochen fühlen ... Fazit: Gewagtes Instrumental-Prog-Potpourri mit Clubatmosphäre, das hart an die Nerven geht und nur für Fans des Genres verdaulich sein dürfte. |
||||||||||||||||||

