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Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss (4 Teiler)

 
Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss (4 Teiler)
Typ: MVCD
Genre: Kriegsfilm
Eintragsdatum: 01.05.2008
Sprache:
Eingetragen von: Dark Titan
 
Beschreibung:
Teil 1: Die hereinbrechende Dunkelheit

Dies ist die Geschichte zweier Familien: zur Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss gehören seine Frau Berta Palitz-Weiss, die Kinder Karl, Rudi und Anna, sowie Bertas Eltern. Die andere Familie ist die von Erik und Marta Dorf.
Im Sommer 1935 hat die Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss Grund zum Feiern: der älteste Sohn Karl heiratet die Nichtjüdin Inga Helm. Der Nationalsozialist Heinz Müller, der als Gast der Familie Helm an der Hochzeit teilnimmt, kündigt für die Zukunft ein Verbot von Ehen zwischen Juden und „Ariern“ an.
Auf Druck seiner Frau bewirbt sich der stellungslose Jurist Erik Dorf bei der SS und wird dort als persönlicher Referent von Reinhard Heydrich eingestellt. Nachdem er zu Lohn und Brot gekommen ist, warnt er seinen langjährigen Hausarzt Dr. Weiss vor Ausschreitungen gegen Juden und fordert ihn auf, zu seiner eigenen Sicherheit mit seiner Familie Deutschland umgehend zu verlassen. Berta Weiss kann sich nicht vorstellen, dass das Volk der Dichter und Denker tatsächlich Juden verfolgen wird, zumal ihr eigener Vater im Krieg ein hochdekorierter Soldat war. Sie weigert sich, ihr Vaterland zu verlassen und mit ihrer Familie zu emigrieren.
Drei Jahre später geht die Buchhandlung von Bertas Vater in der „Reichskristallnacht“ in Flammen auf. Nur durch das Einschreiten von Rudi und Anna Weiss kann der alte Mann vor schweren Misshandlungen gerettet werden. Da Dr. Weiss aus Polen stammt, wird er nach dem Pogrom aus Deutschland ausgewiesen. Die Familie Weiss muss ihre Wohnung aufgeben, das Ehepaar Palitz wählt den Freitod. Tochter Anna wird von Nazis vergewaltigt. Von diesem Schock traumatisiert wird sie in eine Heilanstalt gebracht, wo sie bald Opfer des „Euthanasie-Programms“ wird zur Ermordung „unwerten Lebens“. Rudi Weiss flüchtet nach Prag und findet Unterschlupf bei Helena Slomova, einer tschechischen Jüdin. Beide verlieben sich und beschließen, gemeinsam nach Osten zu fliehen.

Teil 2: Die Straße nach Babi Yar

Während Berta Weiss ein kümmerliches Dasein durch die Hilfe ihrer Schwiegertochter Inga Weiss, geb. Helm, fristet, ist Ingas Ehemann Karl in das KZ Buchenwald verschleppt worden, wo Heinz Müller als Bewacher tätig ist. Die Ermordung von Zigeunern führt Karl seine hoffnungslose Situation vor Augen. Da Müller ein Auge auf Inga geworfen hat, bietet er Karl seine Protektion an. Als Gegenleistung muss Inga ihn sexuell befriedigen. Karl wird in die Künstlerwerkstatt abkommandiert.
Kurz vor Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion erreichen Rudi und Helena die Grenze und werden von sowjetischen Grenztruppen aufgegriffen. Sie schlagen sich bei Kriegsbeginn nach Kiew durch, wo sie sich verstecken. Dort retten sie Ingas Bruder Hans Helm das Leben, doch der verrät ihre Identität als Juden. Beide werden festgenommen und mit einem Zug tausender Menschen nach Babi Yar gebracht. Rudi und Helena gelingt die Flucht, doch aus sicherer Entfernung werden sie Zeugen der Massenexekutionen an jüdischen Frauen, Kindern, Männern, Alten, Kranken etc.
An diesem Massenmord nimmt auch Erik Dorf teil. Dorf hat im Windschatten von Reinhard Heydrich Karriere gemacht. Von der Methode der Massenerschiessungen zeigt er sich entsetzt, weil er sie für ineffektiv hält. Damit verärgert er den Leiter der Einsatzkommandos Blobel. Der zwingt ihn, einen Juden eigenhändig umzubringen. Dorf kehrt zu seiner Familie zurück, die sich mittlerweile einen Teil des Eigentums ihres ehemaligen Arztes Dr. Weiss angeeignet haben: im Klavierflügel von Berta Weiss finden sich Familienbilder der Weiss‘, die von Marta verbrannt werden. Am 20. Januar 1942 führen Dorfs Bedenken gegen die ineffiziente Form der Massenermordungen zum Erfolg: der industriell betriebene Mord an den europäischen Juden wird neu organisiert.
Rudi und Helena schließen sich einer jüdischen Partisanengruppe an.

Teil 3: Die Endlösung

Karl Weiss ist in das KZ Theresienstadt verschleppt worden. Hier wird Vertretern neutraler Staaten eine heile Welt vorgegaukelt. Weiss und sein Freund Pfälzer arbeiten an Propagandabildern für die Nazis, doch sie fertigen im Verborgenen auch Bilder über die Grauen des Lageralltags an. Inga bittet KZ-Müller, sie zu denunzieren, damit man auch sie nach Theresienstadt verschleppt. Als Kaltenbrunner nach Heydrichs Tod realistische Bilder aus dem KZ-Alltag in die Hände fallen, beauftragt er Erik Dorf mit der Fahndung nach weiteren Bildern. Karl und sein Freund Pfälzer werden gefoltert, verraten aber nicht das Versteck der übrigen Bilder.
Rudi Weiss heiratet Helena im Wald bei den Partisanen. Wenig später muss er einen jungen ukrainischen Soldaten töten, der im Dienst der Wehrmacht stand.
Erik Dorf zeigt sich weiterhin unzufrieden mit dem schleppenden Fortgang bei der „Endlösung der Judenfrage“. Um den Massenmord zu beschleunigen, wird nun Gas eingesetzt: Zyklon B. Innerhalb der Parteihierarchie beginnt Dorfs Stern nach dem Tod seines Gönners Heydrich zu sinken.
Im Warschauer Ghetto trifft Berta ihren Mann Josef wieder. Sie führen ein karges Leben in Schmutz und Elend. Berta arbeitet als Lehrerin und versucht den todgeweihten Kindern ein Stück Kultur zu vermitteln, ihr Mann arbeitet als Arzt. Zögerlich schließen sie sich der Widerstandsgruppe im Ghetto an, als die Deportationen in das Vernichtungslager Auschwitz intensiviert werden.

Teil 4: Die Überlebenden

Das Ehepaar Weiss wird von Warschau nach Auschwitz verschleppt. Während Josef Weiss zu einer Arbeitsgruppe abkommandiert wird, wird seine Frau schon bald nach ihrer Ankunft vergast. Dieses Schicksal ereilt auch Josef, dessen gesamte Arbeitsbrigade ebenfalls im Gas umkommt. Auch sein ältester Sohn Karl wird nach Auschwitz verschleppt: die Folter in Theresienstadt hat er schwer verstümmelt überlebt, seine Frau konnte ihm noch ihre Schwangerschaft mitteilen. In Auschwitz stirbt er an Entkräftung.
Helena Weiss, Rudis Frau, kommt bei einem Partisanenangriff ums Leben, Rudi wird aufgegriffen und in das KZ Sobibor verschleppt. Sein Widerstandswille ist jedoch ungebrochen und so beteiligt er sich an einem Ausbruchsversuch. Nach der Befreiung beginnt seine Suche nach den Überlebenden seiner Familie.
Mit Kriegsende findet auch Erik Dorfs Karriere ihren makabren Abschluss: er fällt amerikanischen Soldaten in die Hände und wird mit Bildern seiner Opfer konfrontiert. In einem unbeobachteten Augenblick stiehlt er sich aus seiner Verantwortung und nimmt sich sein Leben. Seine Familie hält sein Andenken in Ehren, obwohl Eriks Onkel Kurt sie über die Verbrechen der Nazis und die Verstrickungen seines Neffen nicht im Unklaren lässt.
 
 
Download: (einem Freund weitersagen)
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Sonstiges:
VHS-Rip

Originaltitel: Holocaust
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1978
Regie: Marvin J. Chomsky

Darsteller:
Fritz Weaver, Rosemary Harris, Joseph Bottoms, James Woods, Meryl Streep, Blanche Baker,
Sam Wanamaker, Tovah Feldshuh, Michael Beck, Michael Moriarty, Tom Bell, Ian Holm, David Warner


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