Faustrecht der Prärie |
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| Beschreibung: Faustrecht der Prärie (My Darling Clementine)
Western, USA 1946, Regie: John Ford, Buch: Samuel G. Engel und Winston Miller, Kamera: Joseph MacDonald, Musik: Cyril J. Mockridge, David Buttolph, Produzent: Samuel G. Engel. Mit: Henry Fonda, Victor Mature, Linda Darnell, Cathy Downs, Walter Brennan, Ward Bond, Tim Holt, Alan Mowbray, John Ireland, Francis Ford. Faustrecht der Prärie ist ein US-amerikanischer Spielfilm von John Ford aus dem Jahr 1946. In diesem Western spielt Henry Fonda den US-Marshal Wyatt Earp, der gegen die Clanton-Familie antritt, um den Tod seines Bruders zu rächen. Nachdem Fords Stagecoach 1939 die Renaissance des modernen Westerns eingeleitet hatte, ist Faustrecht der Prärie ein weiterer Schritt des Regisseurs in seiner Entwicklung hin zu ernsthaften, „erwachsenen“ Themen im Western, die mit Der schwarze Falke (1956) ihren vorläufigen Höhepunkt finden sollte. Faustrecht der Prärie, dessen Hauptthema die Gründung einer zivilisierten Gesellschaft im Grenzgebiet des Wilden Westens ist, gilt allgemein als Klassiker des Genres. Von den ersten Sequenzen an macht Ford deutlich, dass er einen Mythos des Westens und seine legendären Protagonisten abbilden will. In halbnahen Einstellungen mit tiefstehender Kamera zeigt er die Earp-Brüder, einen nach dem anderen, wie sie auf ihren Pferden reitend ruhig und bedächtig ihrer Arbeit in freier Natur nachgehen. Kitses merkt an, sie wirkten in ihrer Erhabenheit „wie sich bewegende Statuen“. Ford nutzt, so Place, die Vorkenntnis des Zuschauers der Legende um Earp, „um den Mythos, den er erschafft, zu erhöhen“ und verwendet dafür einen „sparsamen, expressionistischen visuellen Stil.“ Mit meistens statischer Kamera erschafft der Regisseur tableauartige Kompositionen im Stil früher Fotografien. Jeier merkt dazu an, die Geschichte werde erzählt „in ruhigen lyrischen Bildern, welche die Stadt und ihre Menschen immer wieder gegen den weiten Himmel und die gigantischen Felsen des Monument Valley stellen.“ Der Himmel „a la El Greco“, wie Eyman anmerkt, ist auch in den Szenen, die in der Stadt spielen, immer präsent. Die umgebende Landschaft zwischen den weit auseinanderstehenden Häusern bleibt stets im Blickfeld; Tombstone entwickelt sich zum städtischen Gemeinwesen, aber die Wildnis ist noch nicht zurückgedrängt. Ford bedient sich dabei aber nicht realistischer Darstellungsweisen, sondern setzt seine Vorstellung vom Wilden Westen, die laut Place vor allem auf „moralische, mythische und poetische Wahrheit“ abzielt, in Bildern filmischer Imagination um: die Stadt Tombstone liegt in Wirklichkeit nicht im Monument Valley und auch die großen Saguaro-Kakteen, die immer dann prominent in Szene gesetzt werden, wenn die Beziehung zwischen Wyatt und Clementine thematisiert wird, wachsen dort nicht. Trotz Fords selbsterklärtem Anspruch, Earps Geschichte authentisch wiedergeben zu wollen, weist der Film eine Reihe historischer Ungenauigkeiten und Fehlinterpretationen auf. Die Geschehnisse am OK Corral fanden bereits 1881 und nicht erst 1882 statt. Doc Holliday, der Zahnarzt und kein Chirurg war, kam nicht am O. K. Corral um, sondern starb 6 Jahre später an TBC in einem Sanatorium. Auch der alte Clanton war kein Todesopfer der Schießerei, sondern bereits vorher tot. Wyatt Earp war nicht Marshal von Tombstone, sondern sein Bruder Virgil. Wyatt Earp war nicht der Muster-Gesetzeshüter, zu dem er sich selbst hochstilisierte, sondern ein Spieler und Geschäftsmann im Rotlichtmilieu. Der historische Streit mit den Clantons entbrannte beim Kampf um Marktanteile bei Glückspiel, Prostitution und Rinderdiebstahl in Tombstone. |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: Die Daten:
Xvid 1,43 GB 1:33:01 2006 Kbs 0,261 QF GSpot 640x480 1,333 de-en 48 KHz 96 Kbs 1ch Ac3 Dazu gibt es einen Kommentar und Subs de-en für den Film. |
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