Fair To Midland - Fables From A Mayfly |
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| Tracklist: 01. Dance of the Manatee 02. Kyla Cries Cologne 03. Vice/Versa 04. Wife, The Kids, And the White Picket Fence 05. April Fools and Eggmen 06. Seafarer's Knot 07. Wolf Descends Upon the Spanish Sahara 08. Walls of Jericho 09. Tall Tales Taste Liek Sour Grapes 10. Upgrade^Brigade 11. (When the Bough Breaks) Say When |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: Genre : Progressive Rock Country : USA Year : 2007 Was ist das? Das ist die spannende Frage beim neuen, dritten Album der bereits 1998 gegründeten US-Band Fair To Midland. Selten wurden so viele unterschiedlichste Genre auf einer CD bedient, und dennoch schaffen die Jungs es mühelos, ihre Musik nicht danach klingen zu lassen. Vielmehr klingt das wie eine neue, eigenständige Musik, die das beste aller Welten miteinander verwebt und etwas Neues daraus entstehen lässt. Einerseits klingt die Musik emomäßig modern. Andererseits ist das progressiver Indierock, der zwar stark gitarrenlastig ist, von seinen Strukturen her aber mit dem klassischen Songaufbau eines Metalsongs nichts gemeinsam hat. Dennoch dürften sich diverse Hörer aufgrund von Melodielinien, Traurigkeit und der progressiven Art des Songaufbaus zum Beispiel an Katatonia erinnert fühlen. Aber auch Namen wie Muse oder System Of A Down (logisch, wenn man weiß, dass das Label der Band Sänger Serj Tankian von SOAD gehört) wecken Assoziationen. Ein Sprung durch die Stile, der mit dem märchenhaften Coverartwork einen zusätzlichen Aspekt gewinnt, der das Album noch liebenswerter macht. Kein Wunder, dass Fair To Midland sowohl in Wacken als auch auf dem M'eraluna zu bewundern ist - bei beiden Festivals passt die Band dazu, aber genauso ist sie bei beiden fehl am Platz. Das ist extrem spannend. Es gibt gleich mehrere besonders herausragende Stücke auf diesem Album, aber das unbestrittene Highlight ist sicherlich "A Wolf Descends upon The Spanish Sahara". Die Stücke regen mit ihren fantastischen, rätselhaften Titeln alle zum Spekulieren ein, was die Band uns wohl erzählen mag. Egal ob das "Tall Tales Taste Like Sour Grapes" ist oder "Kyla Cries Cologne" - da steckt mit Sicherheit mehr dahinter, als das flüchtige Auge erkennen mag. Ein ungeheuer schönes, spannendes und rätselhaftes Album, das den märchenhaften Charakter umschmeichelt, ihn aber weder missbraucht noch übertrieben übersteigert. Wunderbar. |
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