Beschreibung:
Crepax fertigte überwiegend schwarz-weiß-Zeichnungen, die sich sehr an den Elementen der Pop-Art orientierten, dabei aber eine eigene Bildsprache entwickelten. Er bediente sich Techniken der Bildmontage, die aus Filmen bekannt sind und übernahm in seinen Comics Effekte wie Zoom und Kameraschwenks, Zeitlupen entstanden durch Bildhäufungen. Häufig zeigte er Nahaufnahmen, teilte seine Figuren auf und zeigte jeweils Details oder Körperteile in Einzelbildern...
1973 erhielt Crepax von dem französischen Verleger Jean-Jacques Pauvert den Auftrag, die Geschichte der O zu illustrieren. Die Comicversion erschien 1975 in Frankreich und Italien, eine aufwändig im Siebdruckverfahren hergestellte signierte und nummerierte Edition...gilt als der teuerste Erstdruck eines Comics. |