Der Leichendieb aka The Bodysnatcher |
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| Beschreibung: Die Biographie des angesehenen Arztes Dr. Todd MacFarlane enthält einige dunkle Kapitel, von denen seine bürgerlichen Freunde und Patienten tunlichst nichts erfahren sollten. So kennt zum Beispiel keiner außer seinem gespenstischen Kutscher Gray das Geheimnis der frischen Spendenkörper, mit denen der Arzt seine Forschungen anstellen kann: Es ist nämlich Gray selbst, der die Toten aus den Gräbern holt. Als sich der Verdacht erhärtet, daß nicht alle Leichen eines natürlichen Todes gestorben sind, wäre der Doktor den lästigen Helfer gerne los. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach... |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: DVD-Rip THX TO EK 4 SOURCE ;-) Originaltitel: The Body Snatcher Produktionsland: USA . Genre: Horror Produktionsjahr: 1945 Darsteller: Boris Karloff, Béla Lugosi, Henry Daniell Regisseur(e): Robert Wise Format: PAL Sprache: Deutsch FSK: Freigegeben ab 12 Jahren Studio: STUDIOCANAL Erscheinungstermin: 4. November 1999 Spieldauer: 70 Minuten Screenshots: www.pic-upload.de/view-12792813/leicendieb-1.jpg.html www.pic-upload.de/view-12792819/leicendieb-2.jpg.html www.pic-upload.de/view-12792823/leicendieb-3.jpg.html www.pic-upload.de/view-12792827/leicendieb-4.jpg.html www.pic-upload.de/view-12792830/leicendieb-5.jpg.html Release Notes: Er hatte schon was dämonisches, wenn er wollte, dieser Boris Karloff, der mit bürgerlichem Namen William Pratt hiess. 1945 drehte er mit Regisseur Robert Wise ein Licht- und Schatten-Spiel besonderer Güte: Der Leichendieb. - Der von Karloff dargestellte Kutscher Gray ist eine Figur, die sich zwischen den Welten bewegt, ein freier Geist, der im weltlichen einem berühmten, jedoch arroganten und überheblichen Dr. McFarlane in Edinborough 1831 die Leichen für seine Studien aus den Friedhöfen buddelt, und auch nicht davor zurückschreckt, ein Ableben zu beschleunigen. Seine andere Facette ist der wissende Mystiker, der dem nüchternen Arzt überlegen ist, und der dies auszuspielen vermag, indem er Abhängigkeit erschafft. "Wenn Du endlich lernst, das Leben in seiner ganzen Vielfalt zu sehen, verlierst Du Deine Arroganz" sagt er in einer Kneipenszene zum Doc - beide Gesichter sind in einen Spiegel hinein fotografiert, wie geisterhaft beleuchtet. Internal: Er hatte schon was dämonisches, wenn er wollte, dieser Boris Karloff, der mit bürgerlichem Namen William Pratt hiess. 1945 drehte er mit Regisseur Robert Wise ein Licht- und Schatten-Spiel besonderer Güte: Der Leichendieb. - Der von Karloff dargestellte Kutscher Gray ist eine Figur, die sich zwischen den Welten bewegt, ein freier Geist, der im weltlichen einem berühmten, jedoch arroganten und überheblichen Dr. McFarlane in Edinborough 1831 die Leichen für seine Studien aus den Friedhöfen buddelt, und auch nicht davor zurückschreckt, ein Ableben zu beschleunigen. Seine andere Facette ist der wissende Mystiker, der dem nüchternen Arzt überlegen ist, und der dies auszuspielen vermag, indem er Abhängigkeit erschafft. "Wenn Du endlich lernst, das Leben in seiner ganzen Vielfalt zu sehen, verlierst Du Deine Arroganz" sagt er in einer Kneipenszene zum Doc - beide Gesichter sind in einen Spiegel hinein fotografiert, wie geisterhaft beleuchtet. Karloff verliert nie seine Eleganz, ist stets höflich, aber in keiner Szene wirklich berechenbar. Freundlich und ehrlich zu dem vorübergehend gelähmten Kind, zu dessen Operation der Arzt gezwungen wird, beissend sarkastisch zu dem Arzt, dem er in Haßliebe verbunden ist, und dessen Furcht er geniesst. Beide müssen am Ende untergehen, zurück bleibt der junge Arzt Fattes, der quasi als Beobachter und stiller Erzähler fungiert. Erwähnenswert noch Bela Lugosi als alternder Anatomiediener - vom einstigen Dracula ist hier nichts mehr über, ein Faktotum erfüllt seinen Zweck. Was fasziniert, sind Mienenspiel, die Nutzung von Licht- und Schatten, die furchteinflössend lauernde Überlegenheit Karloffs. Dagegen gestellt die Lebensfreude des Kindes und sein unschuldiges Handeln und Sein. Dieser Film war seit Jahren nicht mehr im Fernsehen zu sehen, unverdientermassen. Der Grusel steckt hier im Detail, nicht in einer eher plakativen Frankenstein-Maske, mit der sich Karloff uns Filmfreunden eingebrannt hat. Volle Empfehlung für den "Leichendieb". ::::::::::::::: Robert Wise: Seit 1934 in unterschiedlichen Funktionen im Filmgeschäft, konnte er immerhin zum Cutter eines Orson Welles aufsteigen, dessen "Citizen Kane" und "The Magnificent Ambersons" er entscheidend mitgestaltete. Bei letzterem sagen einige: verunstaltete. Was gerüchteweise seine Strafversetzung in die B-Film-Abteilung von RKO zur Folge hatte. Wie dem auch sei, Lars-Olav Beier meint zu Recht, dass ihm etwas Besseres kaum hätte passieren können. Denn besser der König im kleinen als der Diener im Riesenreich. Wise durfte nun auch Regie führen und in einer Reihe von knapp budgetierten, kurzen Filmen des Produzenten Val Lewton sein Talent vervollkommnen. Die meisten dieser Filme waren Horrorfilme und begründeten eine ganz eigene Stilrichtung, die sich von den Universal-Klassikern der Dreißiger unterschied. Hieran hatte Wise nicht eben wenig Anteil, dessen dritte Regiearbeit, "Der Leichendieb", bereits wie das Werk eines Meisters aussieht. Weitere Informationen: http://www.imdb.de |
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