Arena ( Uncut ) |
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| Beschreibung: Ein junger Mann namens David Lord (K. Lutz) wird entführt und dazu gezwungen, bei einem auf die Gegenwart und moderne Zeit zugeschnittenen Arenakampf mitzumachen. Dort kämpfen stahlharte Männer bis zum Tod, um die Massen, die online zugeschaltet sind, zufrieden zu stellen. Logan (S. L. Jackson) sorgt für diese Unterhaltung und überwacht alles in seiner Schaltzentrale. Doch wie lange soll dieser Spaß noch weitergehen? Der sadistische Geschäftsmann Logan (Samuel L. Jackson) hat sich mit einer sadistischen Webseite ein ganzes blutiges Imperium aufgebaut. Die Idee hinter seinem Projekt ist, Gladiatoren in unmenschlichen Kämpfen gegeneinander antreten zu lassen. Diese brutalen Auseinandersetzungen werden schließlich als Unterhaltungsshow im Internet präsentiert. Ein von Logans Neuzugängen ist der gekidnappte Feuerwehrmann David Lord (Kellan Lutz), der fortan um sein Leben kämpfen muss. David zeigt sich unerbittlich und immer mehr Tote pflastern seinen Weg. Der Feuerwehrmann trägt außerdem ein Geheimnis ist sich, dass Logans ganze Geschäftsidee ins Wanken bringen kann. |
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| Download: (einem Freund weitersagen) |
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| Sonstiges: BluRay-Rip AC3 5.1 Dolby Digital XviD SOURCE: BluRay ( THX xtHD ) Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment Schauspieler: Beau Brasso, Daniel Dae Kim, Derek Mears, Irene Choi, James Remar, Johnny Messner, Kellan Lutz, Mayra Leal, Monica Acosta, Nina Dobrev, Samuel L. Jackson, Vanessa Branch Regisseur: Jonah Loop Produktion: USA / 2011 Kategorie: Action, Thriller FSK: Freigegeben ab 18 Jahren Studio: Sony Pictures Home Entertainment Erscheinungstermin: 12. Januar 2012 Release Notes: Ein herrlich schräger Mix der hier präsentiert wird und damit meine ich nicht den Film an sich, sondern die Versatzstücke, aus denen er zusammengestellt wurde. Ein unverkennbares "80er Jahre Actionfilmfeeling" trifft auf modernste Computertechnik, gepaart mit einer Grindhouse-Grundstimmung Marke "Hobo with a Shotgun" oder etwa "Machete" und zusätzlich ist das Ganze noch versehen mit dieser aus "300" bekannten künstlichen "Hyperrealitäts-Optik". Nachdem das nun geklärt ist (ich glaub jeder Actionfan hat nun auch ohne vorheriger Betrachtung des Trailers das eine oder andere Bild im Kopf), muss ich noch kurz was allgemein über den Zeitgeist Hype rund um Twilight loswerden. Und wie passt das zu Arena fragt ihr nun? Klare Antwort: Hauptdarsteller Kellan Lutz ist einer jener jungen Leute, die durch die Twilight Filme bekannt geworden sind. Ich finde die Filme ja schlimm und hab keinen von denen gesehen, den Darstellern gebe ich aber außerhalb dieser Franchise gerne eine Chance. Verallgemeinerungen sind ja bekannterweise immer (!) schlecht und nicht jeder hat wie Taylor Lautner erstens kein Talent und zweitens ein Gesicht, in das man am Liebsten schlagen möchte, wann immer man es sieht. So, spätestens jetzt sind die weiblichen Teenager unter unseren "RELEASE-NOTES-LESERN" sicherlich keine Freunde mehr von meinen Kritiken... Internal: Kellan Lutz (A Nightmare on Elm Street) funktioniert (wie bereits oben erwähnt völlig unvorbelastet) großartig in der Hauptrolle. Weinend, von Narben überseht, vor Schmerz sabbernd, schaut er in einigen Szenen unglaublich fertig aus und beweist wahren Mut zur Hässlichkeit. In den Kampfsequenzen entwickelt er sich aber nach und nach zu einem echten Tier, das zwar keinen Spaß am Töten an sich hat, jedoch ohne mit der Wimper zu zucken mordet um zu Überleben. Auch wenn er eine Dame liebt bzw. begehrt, kauf ich ihm das ab. Samuel L. Jackson (Unthinkable) ist in wunderbarer Spiellaune und zeigt mit dem für ihn bekannten leichten Hang zu Übertreibungen, was er in Sachen amoralischem Sarkasmus so alles drauf hat. Eine Paraderolle also, nicht gerade fordernd für ihn, aber souverän und mit viel Ironie gespielt. Wenn er seine Sprüche lässt oder sich kindlich verspielt Neckereien mit seinen asiatischen Gehilfinnen hingibt, dann macht das einfach Spaß beim Zusehen. In Nebenrollen sind die Serienhelden Nina Dobrev (The Vampire Diaries) und Daniel Dae Kim (Hawaii Five-0) mit dabei und Johnny Messner (The Poker Club) zeigt wieder mal, was für ein echt harter und unsympathischer Schlägertyp er sein kann. Eine kleine Entdeckung war für mich die bei uns unbekannte Schwedin Katia Winter. Ihre Art zu spielen wirkt intensiv und direkt, irgendwie entsteht so schnell eine Art Verbindung zwischen ihr und den Zuschauern, die sie lebendiger erscheinen lässt, als so manch andere Darstellerin. Bei ihrem Können und Aussehen wird man sicher auch in Zukunnft noch genug von ihr sehen, da muss sie gar nicht mit vollem Körpereinsatz wie bei Arena dabeisein, wobei sogar ihre Nacktszenen nach der anfänglich abgebrühten Coolheit, sie doch auch verletzlich erscheinen lassen. Ein ganzheitlicher Seelenstriptease sozusagen. Glücklicherweise beschränkt sich der Einsatz der CGI-Effekte größtenteils auf die virtuellen Räume, das Blut und der Dreck kommen angenehm erdig daher. Die Gewaltszenen sind brutal und wuchtig, doch nie ekelhaft oder zu übertrieben. Auch bei den Kämpfen wurde nie das Geschehen in die Länge gezogen, die sind viel zu kurz gehalten, als dass sie langweilig werden könnten. Die Minimalhandlung bedarf bei so einer Art Film natürlich keiner Kritik von meiner Seite, denn da hab ich nur einen Aufhänger für eine flüssige Erzählweise erwartet und ich hab bekommen, was ich haben wollte. Insgesamt also ein wilder Mix, bei dem auch einiges schief gehen hätte können. Ein guter schlecher Film also, mit souveränen und teilweise tollen schauspielerischen Leistungen, harter Action und animalischen Gefühlsausbrüchen. Achja, ansatzweise Gesellschaftskritik ist auch mit dabei. Das macht Spaß und freut das Actionfilmfanherz, sowas nennt man wohl "Guilty pleasure"! |
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